Am 18. Juni 2026 fand im TRIANGEL Studio Karlsruhe die vierte Ausgabe des Veranstaltungsformats Forschungs.Focaccia statt. Rund 50 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren, Fragen zu stellen und mit den Referentinnen ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in zwei aktuelle Forschungsprojekte aus dem Karlsruher Mobilitätsökosystem. Alexandra Nick vom Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation (ifab) des KIT stellte ihre Forschung zum Thema Vertrauen in autonome Straßenbahnen vor. Sie zeigte auf, welche Informationsangebote Fahrgäste benötigen, um autonome Systeme besser zu verstehen und ihnen im Alltag zu vertrauen. Dabei wurde deutlich, dass die Gestaltung der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Fahrgast eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz neuer Mobilitätslösungen spielt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf dem C2CBridge-Projekt. Dr. Maike Puhe (KIT-ITAS) präsentierte erste Ergebnisse zur Ermittlung von Mobilitätsbedürfnissen in peri-urbanen Räumen und zeigte auf, welche Anforderungen autonome Ruf-Sammeltaxis erfüllen müssen, um im Alltag tatsächlich angenommen und genutzt zu werden. Grundlage ihrer Einblicke waren Bevölkerungsbefragungen und Interviews in mehreren Umlandgemeinden der Region Karlsruhe.
Die anschließende Diskussion verdeutlichte das große Interesse an zukunftsfähigen Mobilitätsangeboten und machte deutlich, dass der Erfolg innovativer Verkehrskonzepte nicht allein von der Technologie, sondern vor allem von den Bedürfnissen und Erwartungen der Menschen vor Ort abhängt.
Wir bedanken uns bei den beiden Referentinnen sowie allen Gästen für die spannenden Vorträge, den lebendigen Austausch und die gelungene Veranstaltung.


Vorträge und anschließende Podiumsdiskussion im Triangel Studio.
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