Unter dem Motto „Mensch-Technik-Interaktion im automatisierten (Schienen-)Verkehr“ fand am DZM‑Standort Annaberg-Buchholz eine anderthalbtägige DZM‑Winterschool statt.
Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Workshops, Vorträgen und Diskussionen beleuchteten Promovierende und Postdocs aller vier DZM‑Standorte zentrale Fragen rund um die Zusammenarbeit von Mensch und automatisierten Fahrzeugsystemen sowie deren nutzendenzentrierte Gestaltung.
Highlights der Veranstaltung:
Der Workshop „Menschzentrierte Gestaltung“ beschäftigte sich mit der Entwicklung eines User Interfaces für die Teleoperation eines Zuges. In kleinen Gruppen entwarfen die Teilnehmenden interfacespezifische Lösungen für unterschiedliche Personas, die anschließend vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden.
Im Workshop „From Requirements to Designs: Wearable Interfaces for Train Teleoperation“ lag der Fokus auf Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien wie Eye‑Tracking, Wearables und XR zur Unterstützung der Teleoperation. Die erarbeiteten Konzepte wurden im Anschluss präsentiert.
Ergänzend dazu boten interdisziplinär ausgerichtete Vorträge aus Psychologie, Ingenieur‑ und Informatikwissenschaften vielfältige Einblicke, unter anderem zu Human‑Centered Design, Sensorik für autonomes Fahren, Model‑Based Systems Engineering, E‑Mobilität sowie zur Innenraumüberwachung autonomer Fahrzeuge.
Zudem wurden interessante historische Informationen rund um den austragenden DZM-Standort vorgestellt und Einblicke in dessen zukünftige Entwicklung gewährt. Pro Standort waren jeweils etwa fünf Teilnehmende vertreten. Vielen Dank an den Smart Rail Connectivity Campus und die Technische Universität Chemnitz sowie an alle Beteiligten für den spannenden Austausch!

Vortrag im Rahmen der DZM-Winterschool von Luca Lanz zum Thema „Barrierefreie Fahrzeuge im Country to City Bridge-Projekt“

Teilnehmende der DZM-Winterschool 2026
© Smart Rail Connectivity Campus e.V.
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